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Erlebnisberichte

Bergwanderung auf dem Schwyzer Panoramaweg, 30. August 2019

Was lange währt wird endlich gut. Das Wetter stimmt, der Rucksack gepackt, die Wanderschuhe geschnürt - es kann losgehen!

Mit der Bahn und Bus fahren wir via Zürich, Einsiedeln nach Brunni. Mit der Gondelbahn fahren wir ab Brunni zur Holzegg. Im Bergrestaurant warten bereits Kaffee und Gipfeli auf uns. Gestärkt wandern wir los. Auf schmalen, teilweise steinigen Wegen, mit wunderschöner Aussicht ins Tal, später auf wurzelbewachsenen Pfaden im Wald. Zwischendurch erhaschen wir immer wieder einen Blick auf die trutzigen Felswände der Mythen.

Obwohl wir die Steigung hinauf zur Haggenegg gemütlich angehen, kommen wir mächtig ins Schwitzen, umso mehr geniessen wir später den Blick hinunter zum Vierwaldstättersee. Bei der Haggeneggkapelle rasten wir ausgiebig. Unter uns liegt die Stadt Brunnen am Vierwaldstättersee, hinter uns die Gipfel des Grossen und Kleinen Mythen. Einige Deltasegler gleiten durch die Lüfte und geniessen die Ruhe. Der zweite Teil der Wanderung führt uns über Wiesen und Alpweiden bis zur Mostelegg. Dort entscheiden wir uns für die etwas längere Wanderung auf dem Panoramaweg. Der kleine Umweg lohnt sich, Bäume und freie Aussicht wechseln sich ab, beim steten Auf und Ab erhaschen wir einen Blick auf den Lauerzersee. Ein letztes Mal treten wir aus dem Schatten des Waldes und sehen das Ziel unserer Wanderung, Mostelberg, vor uns. Wir müssen aber unbedingt noch die Mutprobe absolvieren und über die 374 Meter lange Fussgänger-Hängebrücke gehen. Elegant kann man unseren Laufstil nicht gerade nennen, die Brücke schaukelt bedenklich, zum Glück können wir uns am Geländer festhalten. Der Blick in die Ferne aber auch ins unter uns liegende Tobel ist sehr beeindruckend. Es bleibt noch etwas Zeit, im Restaurant Mostelberg den Durst zu stillen, bevor uns die Drehgondel hinunter nach Sattel bringt. Die Gondel dreht sich während der Fahrt schön langsam, so dass wir einmal den Aegerisee im Blickfeld haben, später wieder hinauf zum Mostelberg schauen können. Mit Bus und Bahn fahren wir müde aber zufrieden ins Rafzerfeld zurück. Es isch schön gsi!

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Wanderung am Vierwaldstättersee und Abstecher auf die Seebodenalp, 7. Juni 2019

 Es verspricht ein strahlend schöner Frühsommertag zu werden, die Vitaswiss-Wanderer haben ihre Wanderschuhe geschnürt. Mit Bahn und Bus fahren wir nach Weggis, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Bevor es losgeht, stärken wir uns mit Kaffee und Gipfeli. Eine kurze Strecke wandern wir dem Vierwaldstättersee entlang, der Aufstieg nach Eggisbüel bringt uns bereits arg ins Schwitzen. Über Wald- und Wiesenpfaden mit einigen Auf- und Abs wandern wir bis Greppen, unterwegs picknicken wir gemütlich im Schatten. Immer wieder bewundern wir die imposante Aussicht: unter uns der See, vis-à-vis der Bürgenstock, vor uns die Rigi. Von unserem Etappenziel Greppen fahren wir mit dem nächsten Bus nach Küssnacht, zur Talstation der Luftseilbahn Seebodenalp. Die Gondeln bringen uns in luftiger Höhe zur Seebodenalp am Fuss der Rigi. Wir geniessen die wunderbare Aussicht hinunter auf den Vierwaldstättersee. Im Bergrestaurant werden wir bereits erwartet und freundlich begrüsst. Das ausgiebige Mittagessen im Panoramastübli haben wir redlich verdient, bevor wir wieder ins Tal hinunter gondeln und wir unsere Heimreise antreten.

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Besuch der Gottlieber Spezialitäten AG, Dienstag, 7. Mai 2019

Wer kennt sie nicht, die feinen Gottlieber Hüppen! Sie gelten weitherum als feinster Leckerbissen. Haben wir uns schon jemals Gedanken darüber gemacht, wie diese hergestellt werden? Bisher wohl kaum, doch heute wollen wir es wissen!

Mit dem Zug fahren wir ins malerische Gottlieben. Ein kurzer Fussmarsch bringt uns direkt zur Manufaktur, wo wir bereits erwartet werden. Nach einer kurzen Bilderpräsentation als Einführung ist ein Tenü-Wechsel angesagt, weisse Schutzmäntel und -Hauben werden angezogen. In drei Gruppen geht es los und bald schon steigt uns ein süsser Hüppenduft in die Nase. Erstaunlich, wie aus einem kleinen Teigklecks ein knusperiges Röllchen wird. Wir sind hautnah dran, fast könnten wir den Finger in den Creme-Topf stecken. Wir wollen diese Creme aber lieber in den Hüppen drin, mit einer raffinierten Maschine wird jedes knusprig gebackene Röhrchen mit dieser süssen Masse gefüllt. Sie rollen weiter zur Verpackungsmaschine, jede Hüppe wird einzeln in glänzende Folie gehüllt und danach von flinken Händen in Schachteln oder Schmuckdosen verpackt. Dann öffnet unsere sehr engagierte Führerin die Türe zum «Hüppenparadies». Ein Degustationsbuffet wartet darauf, gestürmt zu werden! Wir probieren nach Herzenslust die leckeren Hüppen, Tartufi und Morgensünde. Bald ist unser Gluscht gestillt und wir ruhen uns auf der sonnigen Terrasse des Seecafés bei einer Tasse Kaffee aus.

Mit dem Zug fahren wir nach Stein am Rhein. Wir haben genügend freie Zeit, uns in einem der zahlreichen Restaurants zu verpflegen und den Sonnenschein bei einem Bummel durch das Städtchen zu geniessen. Den Tag krönen wir mit einer gemütlichen Schifffahrt auf dem Rhein bis Schaffhausen und ein sehr schöner Ausflug geht zu Ende.

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Ausflug nach Oberstdorf, 25. Mai 2018

Schon früh aus den Federn müssen wir am Freitag, 25. Mai 2018. Bereits um 6.30 Uhr fährt der Bus los Richtung Oberstdorf im Allgäu. Die Fahrt ist lang, doch die immer wieder wechselnde Landschaft, die vor unseren Fenstern vorbeizieht, lässt uns die Zeit vergessen. Dann sehen wir sie! Die grossen Sprungschanzen der Erdinger-Arena, die wir aus dem Fernseher von der Vier-Schanzen-Tournee her kennen. Ein Führer erwartet uns bereits und führt uns zu den Schanzen und auch dort hinauf, wo die Springer jeweils auf ihren Start warten. Zum Glück steht uns ein Lift zur Verfügung. Wirklich tauschen mit „unserem“ Simi möchte in diesem Moment wohl niemand. Wie Ameisen, so klein, wirken die anderen Besucher, die auf den Besucherplätzen sitzen. Auch für den Abstieg nehmen wir wieder den Lift oder gehen zu Fuss.

Den Hunger stillen wir im Trettachstüble, wo ein reichhaltiges Mittagessen auf uns wartet. Den anschliessenden „Verdauungsbummel“ durch Oberstdorf mit seinen malerischen Häusern, den vielen Läden und Boutiquen geniessen wir sichtlich, da könnten wir noch länger verweilen.

Für uns geht es nun aber weiter mit dem Bus, eine kurze Wanderung steht noch auf dem Programm. Wir fahren zur Breitachklamm, einem einzigartigen Naturschauspiel. Diese Klamm entstand, als der abschmelzende Breitachgletscher anfing, den Kalk des Engenkopfes durchzusägen und das Wasser sich langsam seinen Weg durch den Stein frass. Auf gesicherten Wegen durchqueren wir dieses eindrückliche Tobel, immer wieder tropft es auf unsere Köpfe, es ist herrlich kühl, manchmal unheimlich dunkel, bis sich die Klamm öffnet und wir wieder im hellen Sonnenlicht stehen. Nach einem letzten Trunk in einer lauschen Gartenbeiz bringt uns der Bus wieder wohlbehalten zurück ins Rafzerfeld. Vielen Dank Rosmarie, für diesen unvergesslichen Ausflug!

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Landsknechtführung in Zürich, Mittwoch, 18. April 2018

Die Sonne strahlt von einem wolkenlosen Himmel, als wir uns im Münsterhof in Zürich mit dem mit einer Hellebarde bewaffneten Landsknecht treffen. Er nimmt uns mit auf eine spannende und abwechslungsreiche Entdeckungstour durch die Züricher Altstadt. Auf humorvolle Weise erzählt er uns allerlei Anekdoten und Wissenswertes aus der kulinarischen Geschichte des alten Zürichs. Zwischendurch zaubert er immer wieder kleine Köstlichkeiten aus seinem alten Rucksack, Muskazinli, Tirggel oder Froschauer-Wurst. Natürlich darf auch ein feines Schlückchen Wein nicht fehlen. Mit Erstaunen erfahren wir, dass die Trauben für diesen Nachtwächter-Tropfen auf einem Rafzerfelder Weinberg reifen.

Nach diesem interessanten Rundgang verbleibt noch etwas Zeit für einen kurzen Bummel am See, bevor uns die Bahn wieder nach Hause bringt.

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